Eine seltene Erkrankung mit unklarem Verlauf 

Wie sich eine IgG4-RD entwickelt, lässt sich nicht genau vorhersagen. Viele Betroffene haben zeitweise wenige oder gar keine Beschwerden. Doch die Erkrankung kann erneut aktiv werden. Ein weiterer Krankheitsschub kann ein schon erkranktes Organ wieder betreffen oder erstmals ein anderes Organ einbeziehen.1

Eine seltene Erkrankung

Bei etwa 90 Prozent der Patient:innen kommt es innerhalb der ersten drei Jahre nach der Diagnosestellung zu einem erneuten Schub in einem betroffenen oder einem anderen Organ.1 Diese Schübe lassen sich heute oft frühzeitig erkennen und gut behandeln.2

Wie wird IgG4-RD erkannt?3
Damit die Erkrankung eindeutig diagnostiziert werden kann, müssen mehrere Untersuchungsverfahren kombiniert werden, etwa Bluttests auf IgG4, bildgebende Verfahren (z . B. MRT, CT) und vor allem eine Gewebeprobe (Biopsie). Diese zeigt typische Entzündungsmuster und IgG4-positive Zellen. Da viele Organe betroffen sein können, braucht es meist die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachärzt:innen für eine sichere Diagnose.
  • Referenzen

    1. Lanzillotta M et al. BMJ 2020; 369:m1067. 
    2. Perugino CA, Stone JH. Nat Rev Rheumatol 2020; 16(12):702-714. 
    3. Umehara H et al. Mod Rheumatol 2021; 31(3):529-533.